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Haus, Garten & Handwerk

Haus und Grundstück

Terrasse und Wege

Beläge im Freien altern vor allem durch Feuchtigkeit und das, was in den Fugen wächst. Holz vergraut, Stein bekommt Algenbelag, und in beiden Fällen ist der frühe Eingriff einfacher als die späte Sanierung.

Bei Holzdielen ist der Abstand zwischen den Brettern entscheidend: Ist er zu klein, staut sich Wasser und die Unterkonstruktion trocknet nicht ab. Bei Steinbelägen sind es die Fugen – ist der Untergrund verdichtet, läuft Wasser oberflächlich ab statt zu versickern.

Vom Hochdruckreiniger auf Holz und weichem Naturstein ist abzuraten. Er entfernt zwar den Belag, öffnet dabei aber die Oberfläche, sodass sie beim nächsten Mal schneller wieder verschmutzt.

Regenwasser sinnvoll führen

Am Haus entscheidet die Ableitung darüber, ob Feuchtigkeit ins Mauerwerk zieht. Der Boden sollte vom Gebäude weg leicht abfallen, Fallrohre müssen sauber in den Anschluss geführt sein.

Wer Regenwasser sammeln will, findet in einer Zisterne oder einem großen Tank die deutlich sinnvollere Lösung als in mehreren kleinen Tonnen. Entscheidend ist ein Überlauf, der bei Starkregen kontrolliert abführt – sonst steht das Wasser dort, wo man es am wenigsten braucht.

Zaun und Grenzbepflanzung

Bei Grenzabständen lohnt ein Blick in die jeweilige Landesregelung, denn sie unterscheiden sich zwischen den Bundesländern erheblich. Wer eine Hecke zu dicht an die Grenze setzt, kann Jahre später zum Rückschnitt verpflichtet werden.

Bei Holzzäunen entscheidet der Bodenkontakt über die Haltbarkeit. Pfosten, die direkt einbetoniert werden, faulen an der Übergangsstelle. Pfostenträger, die den Pfosten einige Zentimeter über den Boden heben, verlängern die Lebensdauer erheblich.