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Haus, Garten & Handwerk

Geräte und Werkzeug

Die Grundausstattung

Für ein durchschnittliches Grundstück reicht weniger Werkzeug, als der Handel nahelegt. Ein Spaten, eine Grabegabel, eine Harke, eine Astschere, eine Gartenschere und ein Rasenmäher decken den größten Teil ab. Alles Weitere ergibt sich aus der konkreten Situation.

Bei Handwerkzeug lohnt sich Qualität an einer Stelle besonders: bei allem, was schneidet. Eine gute Gartenschere lässt sich nachschärfen und in Teilen ersetzen, eine billige wird nach zwei Saisons weggeworfen.

Schneiden: der entscheidende Punkt

Ob Rasenmähermesser, Heckenschere oder Gartenschere – stumpfe Schneiden reißen das Pflanzengewebe, statt es zu trennen. Die Wunde ist größer, trocknet schlechter ab und wird anfälliger für Krankheiten.

Beim Rasen sieht man das am deutlichsten: Nach dem Schnitt mit stumpfen Messern wirkt die Fläche zwei Tage später gräulich, weil die aufgerissenen Halmspitzen antrocknen. Mit scharfen Schneiden bleibt der Schnitt glatt und die Fläche gleichmäßig grün.

Wartung, die tatsächlich etwas bringt

Lagerung entscheidet über die Lebensdauer

Der größte Feind von Gartengeräten ist nicht der Einsatz, sondern die Pause. Feuchtigkeit im Schuppen, Kraftstoff im Tank über den Winter und tiefentladene Akkus richten mehr Schaden an als eine ganze Saison Arbeit.

Bei Akkugeräten gilt: nicht voll und nicht leer einlagern, sondern bei etwa fünfzig bis sechzig Prozent, an einem Ort ohne Frost. Bei Verbrennern entweder den Tank leer fahren oder auf Alkylatbenzin umstellen, das deutlich länger stabil bleibt.